Ulrike: „In der heutigen Folge geht es um den Vitamin D-Mangel eines Kindes.
Mein Achtjähriger Sohn hat Vitamin D-Mangel, wir sollen insgesamt 300.000 internationale Einheiten auffüllen. Wie sollen wir das machen? Täglich 10.000 internationale Einheiten oder einmal 300.000? Lieber mehr oder lieber weniger? Was macht man da? Ich hab ein Rezept von Dekristol 20.000 Einheiten bekommen.„
Prof. Winkler: „Also erstmal klasse, dass es überhaupt festgestellt wurde. Meine Erfahrung ist ja leider die, dass die meisten unterversorgt sind und wir haben so ca 1.500 Vitamin D Messungen gemacht jetzt in den letzten Jahren und haben einfach festgestellt, dass fast 80% völlig unterversorgt sind. Und insofern schon mal Glückwunsch, dass hier jemand gemessen hat und dann auch eine Anweisung gegeben hat, die 300.000. Also ich mach’s halt anders, ich geb immer so eine Stoßdosis, das sind dann so 100.000, das wären also 5 von diesen Dekristol Kugeln A 20.000. Das ist eine einmalige Gabe, da brauch auch keiner Angst habe, von wegen Überdosierung, weil Vitamin d hat einen hohen Puffer an Speicher, ein Speicher für Vitamine kann man so sagen. Insofern kann auch ein achtjähriger da mal 100.000 vertragen, davon gehe ich aus, dass es vorher wie gesagt gemessen wurde und dass der Wert extrem niedrig ist. Dann macht so eine Stoßtherapie Sinn, ansonsten kann ich nur sagen, die am meisten verordnete Dosierung, die ich nach Messung verordnen musste war 60.000 internationale Einheiten pro Woche, dicht gefolgt von den 20.000 Einheiten und an dritter Stelle stehen 40.000 Einheiten. Also ich denke mal, wenn man dann die 100.000 einmalig gegeben hat, dann könnte bei einem achtjährigen 40.000 pro Woche reichen. Aber ich würde es bei so einer Sache, damit auch keiner daher kommt „Oh das ist überdosiert oder könnte gefährlich werden!“, dann würde ich es lieber messen und man kann dann über. Eine entsprechende Formel aus dem Wert genau berechnen, wie viele internationale Einheiten sinnvoll sind. Aber mit 300.000 hab ich wie gesagt keine Erfahrungen, aber ich weiß es gibt da auch Kollegen, die da mit ganz hohen Parametern, also mit ganz hohen Dosen rangehen, aber ich glaube das war jetzt hier nicht der Hintergrund, insofern würde ich es so machen mit einmalig 100.000 und dann in dem Fall 40.000 pro Woche.“
Ulrike: „Prima, sehr schön! Ja finde ich toll, dass bei einem achtjährigen so etwas schon entdeckt wird. Es ist erschreckend aber auch toll, dass die Mama das gemacht hat. Finde ich klasse!“
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